Schnupperkurs Walking Football

Ein Gastbeitrag von Klaus Waldschmidt
Nur schnelles Gehen ist erlaubt, sobald mehr daraus wird, wird abgepfiffen!

Spielvereinigung Frankenbach 1951 wartet mit neuem Angebot „Walking-Football“ auf – Verletzungsarm, im Gehen, aktiv und trotzdem Spaß am Fußball.

Gediegen ging es zu unter den Flutlichtlampen auf dem Frankenbacher Rasenplatz: Erstmals hatte die Spielvereinigung Frankenbach zu einem Schnupperabend eingeladen, um „Walking-Football“ aktiv kennenzulernen. Unter sachkundiger Anleitung wurde die neue Spieltechnik präsentiert. – Walking-Football, auch „Geh-Fußball“ genannt, kann im Gehen ohne Verletzungsrisiko gespielt werden. Er bietet sportliche Betätigung an der fischen Luft oder auch in der Halle. Es gilt passgenaues Spielen, aber es gibt keinen Kopfball und kein Grätschen, ein Abseits und keinen Torwart. Walking-Football bietet „Kicken im Team mit gleichgesinnten Frauen und Männern, Geselligkeit und Spaß. Und das Wichtigste: Er verbessert die persönliche Fitness. Christoph Haus hatte den ersten Schnupper-Walking-Football-Abend organisiert und vorbereitet. Wer Lust hat, mitzumachen, kann sich unter der E-Mail SpVgg.frankenbach@gmx.de melden. Ab dem Frühjahr 2023 findet das Angebot regelmäßig auf dem Frankenbacher Rasenplatz statt. Der Vorstand der Spielvereinigung freut sich über eine rege Teilnahme. – Jedenfalls war der erste Abend auf dem Rasenplatz für 10 Teilnehmer eine ganz besondere – andere – Erfahrung Fußball zu spielen und bereitete allen viel Spaß. Infos zu den Regeln gibt es auch beim Hessischen Fußballverband.

Selbst in Arbeitsklamotten kann man diesen Sport ausüben.
Und auch über 60 jährige können hier wieder aktiv mitmachen.

Fotos: Klaus Waldschmidt


Ergänzungen vom Veranstalter:

Die SpVgg Frankenbach ist der erste Verein im Kreis Gießen, der Walking Football anbietet.

Zunächst wird sich wie beim normalen Training ein wenig aufgewärmt. Aber alles schön im Gehen. Sind die Knochen und Muskeln auf Sport vorbereitet, so können kleine Trainingseinheiten wie Slalom gehen mit dem Ball am Fuß durchgeführt werden. Anderseits werden die meisten gleich zum Spiel übergehen. Dazu wird ein Feld je nach Teilnehmer abgesteckt. Eine Mannschaft besteht in der Regel aus 6 Spielern/innen. Daher ist ein Feld von 42 x 21 m abzustreuen / abzustecken. Bei weniger Teilnehmern kann man das Feld verkleinern. Wir hatten für die 10 Leute jetzt ein Feld von 30 x 20 m gewählt. Der Torraum bildet ein Halbkreis mit einem Radius von 3 m. Dieser darf auch nicht von Angreifern oder Verteidigern betreten werden. Kürzt ein Verteidiger z. B. durch diesen ab, so bekommt die gegnerische Mannschaft einen Elfmeter. Auch dieser unterscheidet sich deutlich zum normalen Elfmeter. Er wird ähnlich einer Strafecke beim Hockey ausgeführt. Ein Spieler bringt den Ball von der Eckfahne zum Anstosspunkt und ein weiterer Mitspieler muss von da aus aufs leere Tor schießen. Aber aus der Bewegung raus. Das hört sich deutlich leichter an, als es in Wirklichkeit ist. Ansonsten ist man ständig in Bewegung. Sauber Pässe in den Fuß sind das A & O beim Walking Football. Ist der Pass gespielt, heißt es direkt weiter gehen, um sich erneut anzubieten. Jeder enge Körperkontakt wird umgehend abgepfiffen, so das Verletzungen vorgebeugt wird.

Die Teilnehmer hatten soviel Spaß, die hätten auch noch ne Stunde länger gespielt. Ob in Straßenklamotten oder Arbeitsklamotten – diese Art von Fußball geht auch damit. Selbst ich hatte die Taschen mit Schlüssel, Handy und Geldbeutel gefüllt. Und ins Schwitzen sind auch alle gekommen.

Ab Frühjahr 2023 werden wir diesen Art von Fussball jeden Freitag von 19-20 Uhr anbieten. Danach gilt es noch in gemütlicher Runde mit einem kühlen Getränk das Wochenende einzuleiten. Wir freuen uns über jeden aktiven Teilnehmer. Die beim Schnupperkurs anwesenden war sich einig, dieses Angebot weiter fort zu führen.

Auch ein Team der Hessenschau hat vor kurzem diese Art von Fussball ausprobiert und in einem Beitrag festgehalten.

Ergänzungstext: C. Haus

AH Dünsbergpokal 2022

Wanderpokal

Diesen Pokal wollten am vergangenen Samstag 6 Mannschaften zusätzlich zu den Sachpreisen gewinnen. Eingeladen dazu hatte die AH-Abteilung der FSG Biebertal und der SpVgg Frankenbach. Bei trockenen und nicht zu warmen Wetter hatten sich einige Fussballer und Zuschauer auf dem Sportplatz in Frankenbach eingefunden.

Auf dem Kleinfeld (20 x 40m) wurde pro Team mit 5 Feldspieler und 1 Tormann gespielt. Eine Partie dauerte 12 Min. Da es nur 6 Mannschaften waren, spielte jede Mannschaft einmal gegeneinander.

TV Langsdorf
SG Hohenahr
FSV Braunfels
SK Herbonseelbach
FSG Biebertal
TSG Dorlar

Als Schiedsrichter fungierten Andreas Heuser (links) und Jens Mattern (rechts)

Die Turnierleitung hatten Andre Wiesner und Marc Jaczkowski übernommen.

Bereits das erste Spiel zwischen der SG Hohenahr und dem TV Langsdorf war eines von zweien, wo 5 Tore fielen. Dort setzte sich Langsdorf deutlich mit 4:1 durch. So torreich ging es leider nicht weiter. Insgesamt gab es bei 15 Spielen 4 x das Ergebnis 0:0. Hervorzuhebend ist die Fairness aller Beteiligten. Es gab keine bösen Grätschen und Verletzungen. Lediglich ein Langsdorfer musste das Turnier aufgrund von Verletzung frühzeitig beenden. Am Ende setzte sich die Mannschaft aus Herbornseelbach mit 11 Punkten auf Platz 1.

Neben dem Pokal gab es auch 30l Krombacher und Grillgut für den Turniersieg
Turniersieger 2022

Auf den 2. Platz landeten die Fussballer der FSG Biebertal mit 9 Punkten. Das Podium komplettierte TV Langsdorf mit 8 Punkten. Die Mannschaft aus Dorlar landetet auf Rang 4 mit 6 Punkten. Knapp dahinter auf Platz 5 Braunfels mit 5 Punkten. Lediglich die SG Hohenahr holte nur einen Punkt, den aber immerhin gegen den Turniersieger.

Sicher ist, dass dieses Turnier keine einmalige Sache war, sondern auch im nächsten Jahr am 2. Wochenende im Juni stattfinden soll.

Hier kommen jetzt noch Impressionen vom Tag.

Hier fällt ein Tor
Wenn das Feld zu klein ist

Fotos: Andre Wiesner, Christoph Haus, Friedhelm Scholz, Norbert Bena
Video: Friedhelm Scholz

Biebertal bietet den Sport: Taekwondo an

Hi, an alle die gerne Sport machen, oder mal was neues Probieren wollen.

In Biebertal/Fellingshausen wird die Sportart. Taekwondo angeboten. Was heißt eigentlich: Taekwondo?

TAE: Fußtechnik

KWON: Handtechnik

DO: Geist der Einheit, Körper und Geist

Wie wir jetzt auch zu den Olympischen Spielen in Japan fragen könnten: Wie heißt denn der Anzug?

ER heißt: Dobok.

Um zu sehen wie das ist, ….
..bin ich für 1 Stunde mal in den Dobok geschlüpft..

Außerdem haben wir ein Video gedreht. Diese Teile werden auch hier veröffentlicht. Es loht sich die anzuschauen. Wir hatten viel Spaß.

Nun ein paar Infos zu der Sportart:

Taekwondo dient nur zur Selbstverteidigung und man lernt in den Kursen wie die Stöße, Schläge und Tritte heißen.

Hier ein paar Beispiele:

Tritte nennt man Chagi. Abwehrtechniken werden Makki genannt und Stöße und Schläge Jirugie oder Chigi.

Woher ich das alles weiß, ganz einfach. In Rodheim wohnt ein ehemaliger Deutscher Meister: Mario Hawryluk. Und den hab ich mal besucht und mit fragen „zugeballert“. 

Mario mit seinen Pokalen
Deutscher Meister 2011
Diese Urkunde heißt. Man hat den Schwarzen Gürtel

Wie in jedem Sport kann man sich auch hier weiterbilden, wenn man mag. Man kann alle 2 Jahre Prüfungen machen, da muss man das erlernte vorzeigen.

Man kann bis zu 10 Prüfungen machen. Die heißen dann: Für Schüler: 10 kup-grade und 10 Dan-Grade für Meister oder Großmeister.  Um dahin zukommen, musst du immer ein Prüfung ablegen. Wer mag, viel Spaß und Erfolg.

Die schritte bis zum Meister
Die Gürtelfarbe
auf der Landessprache

Aber wie erwähnt, man kann den Sport auch einfach so machen, ohne irgendeine Prüfung. Nur aus Spaß am Sport.

Nun fragt ihr euch: Wie Alt darf man sein um den Sport auszuüben? Ab 4 Jahre. Nach „oben“ keine Grenzen. Ich selber habe es mal Probiert. Ist nichts für mich, ich mache auch schon andere Sachen nebenher. Sonst wird es für mich zuviel.

Das geht auch in „echt“..
Ein Wanderpokal
Hier ein die Pokale

Aber, falls da draußen jemand sein Kind oder Papa, Mama und Kinder das machen wollen. Als hin und Probieren. Mal „schnuppern“.

Dies ist ein Sport, der hat: Hand und Fuß für Jung und Alt.

Fotos. F.Scholz